Grell Campbell, Tödliche Steine: Der globale Diamantenhandel und seine Folgend

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London, Paris, Mailand – In den Auslagen berühmter Juweliere glänzen die Colliers. Doch ein Teil der Diamanten, die weltweit gehandelt werden, kommt aus Bürgerkriegsgebieten und Ländern, in denen schon seit Jahrzehnten der Ausnahmezustand herrscht. Mordende Kindersoldaten, Vertreibung und Massaker sind an der Tagesordnung. Eines dieser Länder ist Sierra Leone, reich an Bodenschätzen, aber politisch längst aufgegeben. Privat finanzierte Kriegsherren haben hier die Macht übernommen und kontrollieren ein Netz von Händlern, Mittelsmännern und Milizionären. Ihr Hauptbetätigungsfeld ist der illigeale Abbau und Schmuggel von Diamanten, die zu Tiefstpreisen auf dem Schwarzmarkt verkauft werden. So werden Waffenkäufe finanziert. So erhalten internationale Terrorgruppen wie Al Qaida die Gelegenheit zur Geldwäsche. Der amerikanische Journalist Greg Campbell liefert mit seinen Reportagen zum Konflikt um die »Blutdiamanten« in Sierra Leone das Material für den Kinofilm Blood Diamond mit Leonardo DiCaprio, der am Anfang 2007 in den deutschen Kinos zu sehen war.

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